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Aus Holz und Stein formt der Bildhauer Skulpturen, die aus der Stille des Materials entstehen. Seine Arbeiten wachsen aus dem Inneren eines Stückes heraus – nicht als aufgezwungene Form, sondern als langsames Freilegen dessen, was im Material bereits angelegt ist.

Geschwungene Linien, Verdrehungen und spannungsreiche Übergänge lassen die Skulpturen zugleich ruhig und bewegt erscheinen. Glatte Flächen treffen auf rohe, vom Werkzeug gezeichnete Partien. So bleiben die Spuren der Arbeit sichtbar und erzählen vom Dialog zwischen Hand, Werkzeug und Material.

Verschiedene Hölzer mit warmen, lebendigen Maserungen und der helle, stille Stein bilden zwei Pole seines Schaffens. Zwischen ihnen entsteht eine plastische Sprache, die sich zwischen organischer Form, angedeuteter Figur und freier Abstraktion bewegt.

Jede Skulptur ist ein Versuch, dem Material zuzuhören – und aus seiner Kraft eine Form entstehen zu lassen, die zugleich erdverbunden und lebendig wirkt.

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